Elegien
Transkript
Meine Zeit heißt ein und aus wie der Atem ist das Herz
wie der Wunsch sich erfüllt hat
sinkt Erinnerung ins Vergessen,
tausend süße Ewigkeiten ist das Jetzt,
Nichts ist Gestern, nichts ist Morgen.
Wüstenrosen sind wir Menschen,
blühen auf wenn Liebe fließt
und verwehen rasch im Leben,
andrer Atem saugt uns auf,
nichts was man zu kennen glaubte,
kommt vertraut zurück ins Herz
Und es sind die eignen Wünsche, die die Seele oft verwüsten,
Nichts ist Gestern, nichts ist Morgen.
Wenn ich gehe gehe ich, wenn ich nicht gehe gehe ich auch,
wenn ich gegangen bin gehe ich schneller – weg und doch nur hin.
Wie ist´s möglich auf einer Geraden im Kreise zu Laufen ?
meistens geht keiner mit, kommt keiner hinterher.
Falsche Wege, falsche Wünsche, falsches Ziel ?
An welchen Weg lauert die Gier?
In welchen Wünschen liegt ein Zauber ?
Wenn ich gehe, gehe ich wenn ich nicht gehe ich auch,
wenn ich gegangen bin gehe ich schneller – weg und doch nur hin.
Zeit läuft, Ziele bleiben zurück,
Ich kann nichts begreifen, mit den Händen nur Zeit,
in der wievielten Wiederholung
liegt wohl das Glück ?
Doch wenn ich gehe gehe ich , wenn ich nicht gehe gehe ich auch
wenn ich gegangen bin gehe ich schneller, weg – und doch nur hin
Meine Zeit heißt ein und aus … (wie oben, bis)
…
Nichts was man zu kennen glaubte, kommt vertraut zurück ins Herz. (2x)